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Termine Oktober 2012

Fünfmal die Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“

Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Jeweils eine Firma (BioOK), eine Behörde (BVL = Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), das wichtigste Forschungszentrum AgroBioTechnikum (nahe Rostock) und der Lobbyverband InnoPlanta mit den jeweiligen Firmengeflechten werden vorgestellt. Am Beispiel eines kleinen Versuchsfeldes zeigt sich: Deutsche Genfelder sind nichts als Fördermittelbetrug, Schlamperei und der Wille, die Auskreuzung aktiv herbeizuführen.
Um die Wut zu Entschlossenheit statt zur Ohnmacht zu wenden, bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes den Abschluss: „Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen!“.
Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Aktivist und Autor des Buches „Monsanto auf Deutsch“, in dem die Gentechnik-Seilschaften beschrieben werden.

  • Mittwoch, 24.10. um 20 Uhr in Sigmaringen (Gasthaus „Zoller Brauerei“, Leopoldstr. 42):
  • Donnerstag, 25.10. um 19.30 Uhr in Marbach (Schlosskeller, Strohgasse 3; nahe Stuttgart ++ Flyer mit Rückseite)
  • Freitag, 26.10. um 19.30 Uhr in Schorndorf (Brauerei-Gaststätte „Kesselhaus“, Arnoldstr.3; Rems-Murr-Kreis ++ Flyer mit Rückseite)
  • Samstag, 27.10., 19.30 Uhr in Donaueschingen (Donauhallen) auf dem Berufs-Imkertag
  • Sonntag, 28.10., ab 14.30 Uhr in Bodenwerder (Kulturmühle, Ortsteil Buchhagen) mit anschließender Preisverleihung des Preises für Zivilcourage an den Referenten Jörg Bergstedt

Newsletter vom 13.9.2012

Das InnoPlanta-Forum 2012 ist Geschichte. Das Ergebnis kann nicht befriedigen. Trotz guter Vorbereitung gelangen einige direkte Aktionen nicht. Enttäuschend ist aber fraglos das zahlenmäßige Missverhältnis aus unseren Ankündigungslisten, die wir das Jahr über gefüllt hatten. 297 Namen waren darauf, vielleicht 10 davon kamen (plus einige weitere). Das wirft ein deutliches Licht auf die Protestkultur in Deutschland: Ankündigen ja, Spenden ja, Unterschreiben auch, symbolische Aktionen mitmachen durchaus – das ist auch alles nicht verkehrt. Aber wo es in den Konflikt geht, da sieht es dünn aus. Das bedeutet nicht, wie die GentechniklobbyistInnen gleich wieder herausposaunten, dass ihr Kram mehr akzeptiert wird. Aber es ist ein Signal an die Herrschenden: Wir finden Eure Politik und Eure Tätigkeiten zwar doof, aber so richtig dagegen was machen werden wir nicht. Dieses Problem besteht fraglos nicht nur bei der Gentechnik.
Wer dabei war und sich erinnern will oder nicht gekommen ist, aber mehr nachlesen will, was ging: Bericht.
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Termine September (z.T. verändert!)

4. September: Treffen der Gentechnik-Seilschaften

Das InnoPlanta-Forum ist seit Jahren das größte und auffälligste Treffen zwischen Konzernen, Behörden, Lobbyverbänden und sogenannten ForscherInnen in der Agro-Gentechnik Deutschlands. KWS, Bayer, BASF, Pioneer, Monsanto und andere kommen, ebenso Fördermittel jagende WissenschaftlerInnen verschiedener Universitäten und Institute. Behördenleute, betagte und aktuelle JournalistInnen von ZDF, MDR, Zeitungen und anderen puschen das Treffen. Rundherum gruppierten sich Geldgeber, LobbyistInnen und VertreterInnen derer, die mit Grund und Boden die Sache unterstützten – von BürgermeisterInnen bis zur Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz (SBK).
Fünf Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen und Bayern haben Versammlungen entlang der voraussichtlichen Anfahrtsstrecke „Am Schwabeplan“ angemeldet. Sie planen ein buntes Programm von Protest und Information. Unter anderem soll es ein Spalier mit „Roten Karten“ entlang der Zufahrtswege geben bei gleichzeitig lockenden Geldscheine-Winken am Eingang.

  • Zeit: Dienstag, 4. September, 10-17 Uhr (angemeldete Proteste 9-18 Uhr)
  • Ort: BioTech-Campus bzw. IPK-Gelände in Gatersleben (Genaueres nicht bekannt)

10. September: Vorwurf des Betrugs durch Gentechnik„mafia“ vor Gericht!

Seit 2009 veröffentlicht der Buchautor und Aktivist Jörg Bergstedt immer neue Enthüllungen über Geldflüsse, Postenschieberei, Fälschungen, Schlampereien und Verstöße gegen Sicher-heitsauflagen rund um die deutschen Felder mit gentechnisch veränderten Pflanzen sowie die dahinterstehenden Firmen, Konzerne und Institute. Drei in den Netzwerken wichtigen Personen war diese brisante Kritik so unangenehm, dass sie die Kritik per Gericht verbieten lassen wollen. Nach drei Jahren voller Prozesse hat der Autor in allen Punkten gewonnen – nur einer steht noch zur Überprüfung an: Darf den LobbyistInnen und Firmen auch Betrug vorgeworfen werden? Und wenn ja: Warum ermittelt keine Staatsanwaltschaft?

  • Zeit: Montag, 10.9., 11 Uhr
  • Ort: OLG Saarbrücken (Franz-Röder-Straße, Raum 223)
  • Die GegnerInnen: InnoPlanta-/FDP-Mann Uwe Schrader, Firmengeschäftsführerin Kers-tin Schmidt und die Anwaltkanzlei des Saarbrücker FDP-Mannes Horst Rehberger gegen den Buchautor und Aktivisten Jörg Bergstedt (mit Anwalt Tronje Döhmer, Gießen).
  • Was bisher geschah, steht unter www.projektwerkstatt.de/gen/filz_brosch.htm.

Wichtiger Ergänzungshinweis:
Am 8. und 9. September gastiert der „Good Food March“ (www.meine-landwirtschaft.de/good-food-march.html). Der Autor Jörg Bergstedt wird dort voraussichtlich anwesend sein und am 9.9. abends die brisante Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch“ zeigen.

Seilschaften-News

Bericht vom Besuch auf den DLG-Feldtagen

Es gibt endlich einen Bericht von unserem Besuch und den Interviews – mit Filmausschnitten. Schaut hier. Dort steht auch der Link zum Film … viel Spaß!

Feldbefreiungen

Die taz hat inzwischen umfangreich über Feldzerstörungen in 2012 berichtet. Unstrittig völlig zerstört wurde das Kartoffelfeld in Gatersleben – also da, wo nun das InnoPlanta-Forum stattfinden soll (Bericht zu allen Feldern 2012).

Neuer Prozesstermin in Saarbrücken ++ InnoPlanta-Forum

Das InnoPlanta-Forum steht unmittelbar bevor – aber noch VORHER (!) winkt ebenfalls ein wichtiger Termin: Die Verhandlung um das Kritikverbot in Saarbrücken. Darum schnell ein nächster Newsletter mit genau diesen Terminen.

Mittwoch, 29.8., 10.45 Uhr am OLG Saarbrücken (Franz-Röder-Straße, Raum 223): Erneute Verhandlung um den Versuch, Kritik an der Gentechnik“mafia“ in Deutschland zu verbieten – es geht „nur“ noch um den Vorwurf des Betrugs mit Förder- und Genehmigungsanträgen und -zahlungen. Gegner: InnoPlanta-/FDP-Mann Uwe Schrader, Firmengeschäftsführerin Kerstin Schmidt und die Anwaltkanzlei des Saarbrücker FDP-Mannes Horst Rehberger gegen den Buchautor und Aktivisten Jörg Bergstedt. Was bisher geschah, steht hier.

Dienstag, 4. September, 10-17 Uhr InnoPlanta-Forum 2012 (diesmal in Gatersleben)
Nochmal der Ort und Termin:– und NICHT in Üplingen, sondern in Gatersleben!!! Da, wo die größte Genbank liegt, wo seit Jahren Gentechnik-Firmen rumpfuschen, die ersten Bioparks vor über 10 Jahren entstanden – dorthin kehrt die Gemeinde der Seilschaften zurück. Das Programm ist erbärmlich: Die peinlichsten Figuren stellen selbst die überwiegenden ReferentInnen, diskutieren weitgehend mit sich selbst. Einen besonderen Schwerpunkt hat das Ganze nicht.
Guckt es Euch selbst an.
Wir rufen jetzt dazu auf, Busse, Fahrgemeinschaften und mehr klarzumachen. Gatersleben hat den Vorteil, auch per Zug gut erreichbar zu sein. Wir wollen den Gentechnik-Seilschaften deutlich zeigen: Wir wollen Euch nicht (mehr)! Aktionsideen dazu:
- Große „rote Karten“ basteln und entgegenhalten (möglichst alle)
- Straßenmusik, -theater, Transparente …
Fünf Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen und Bayern haben fünf Versammlungen entlang der Zufahrtsstraße angemeldet (alle Kreuzungspunkte entlang der Straße „Am Schwabeplan“.
Zeitplan für den 4.9.:
- Zwischen 8 und 9 Uhr: Ankunft an den verschiedenen Versammlungsorten (Kreuzungen von „Am Schwabeplan“)
- Ab 9 Uhr: Demo-Spaliere mit „Roten Karten“ entlang der Zufahrtswege, Geldscheine-Winken am Eingang

Und rundherum könnte noch mehr stattfinden – z.B. die Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch“. Wie wäre es vor dem 29.8. in Rheinland-Pfalz und/oder Saarbrücken??? Und vor dem 4.9. in Sachsen-Anhalt???

Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“

Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Jeweils eine Firma (BioOK), eine Behörde (BVL = Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), das wichtigste Forschungszentrum AgroBioTechnikum (nahe Rostock) und der Lobbyverband InnoPlanta mit den jeweiligen Firmengeflechten werden vorgestellt. Am Beispiel eines kleinen Versuchsfeldes zeigt sich: Deutsche Genfelder sind nichts als Fördermittelbetrug, Schlamperei und der Wille, die Auskreuzung aktiv herbeizuführen.
Um die Wut zu Entschlossenheit statt zur Ohnmacht zu wenden, bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes den Abschluss: „Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen!“.
Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Aktivist und Autor des Buches „Monsanto auf Deutsch“, in dem die Gentechnik-Seilschaften beschrieben werden.

Die nächsten Termine:

  • Montag, 6.8. abends im Waldcamp Hambacherforst
  • Donnerstag, 25.10. in Marbach (bei Stuttgart, Näheres folgt)
  • Freitag, 26.10. im Rems-Murr-Kreis (Näheres folgt)
  • Samstag, 27.10., 19.30 Uhr in Donaueschingen (Donauhallen) auf dem Berufs-Imkertag

Im November folgt dann eine Bayern- und Österreichtour mit der Veranstaltung.

Die Lage an den drei verbliebenen Genversuchsfeldern

Am 24. Juli 2012 besuchte ein Filmteam die drei Felder. Hier das Ergebnis:

Feld Monsanto-Rüben Nienburg-Gerbitz:

  • Weiterhin bewacht
  • völlig ver“un“krautet (Melde usw.)
  • Laut Aussage der Bauern auf Nachbarfeldern seit langem niemand mehr auf dem Feld

Bewertung: Wahrscheinlich ist, dass das Feld entweder zerstört ist oder nie eines war (Verdacht besteht seit einiger Zeit, dass dieses Feld 2012 und auch schon 2011 nur simuliert wurde)

Feld BASF-Kartoffeln Baalberge:

  • Hier kursiert ein BekennerInnenbrief der Zerstörung (ca. 1 Monat alt).

    Das oben benannte BekennerInnen-Schreiben zu Baalberge (erreichte uns anonym):
    „In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli haben wir ein Feld mit gentechnisch veränderten Kartoffeln des Chemiekonzerns BASF bei Bernburg (Sachsen-Anhalt) teilweise zerstört. Damit wurde einem der gegenwärtig letzten drei Versuche in Deutschland, eine pseudo-wissenschaftliche Legitimation für die Gentechnik zu schaffen, ein Strich durch die Rechnung gemacht.
    Das massive Auskreuzungsrisiko des Versuchsfeldes rechtfertigte unsere rabiate, aber effektive Methode des gezielten Einsatzes von Pflanzengift. Die bekannten Gefahren der genetischen Manipulation reichen für eine bedingungslose Ablehnung dieser Technologie vollkommen aus. Weitere Erforschung auf diesem Feld ist schlicht unnötig und angesichts der Risiken für die Artenvielfalt, die sie unabdingbar mit sich bringt, durch direkte Aktionen zu verhindern.
    Die Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen wird durch einen verantwortungslosen Filz von Wissenschaft, Politik und Konzernen durchgeführt und findet in einem knallhart kapitalorientierten Kontext statt. Die schönen Versprechungen, die dabei schamlos und ständig abgegeben werden, finden keinerlei Entsprechung in der Wirklichkeit. Die propagierte Lösung der Hungerproblematik durch Gentechnik wird nicht nur nicht erreicht, sondern in die entfernteste Zukunft verschoben. Tatsächlich nehmen Landgrabbing, Vertreibung und Vergiftung von Bäuer*innen und Arbeiter*innen gerade dort zu, wo genetisch manipulierte Monokulturen entstehen und mit Totalherbiziden gespritzt werden. Die Patente auf Saatgut treiben die
    Produzierenden in völlige Abhängigkeit der Konzerne. Und eine Koexistenz von kleinbäuerlichen Strukturen und Gentech-Landwirtschaft ist aufgrund der expansiven Tendenz der letzteren langfristig unmöglich. Profitieren können in dieser Dynamik also niemals die H
    ungernden, niemals die Marginalisierten, sondern ausschließlich die Konzerne und ihre Lobbyist*innen.
    Widerstand gegen diese Verhältnisse lohnt sich – immer und überall! Deutschland ist beinahe frei von Gentech-Feldern. Doch auch weiterhin gilt es, in Solidarität mit Subsistenzwirtschaftenden, Kleinbäuer*innen, von Vertreibung Betroffenen und Umweltaktivist*innen weltweit aktiv zu bleiben!“

  • Vor Ort ließen sich aber keine Beschädigungen erkennen.
  • Feld wird bewacht.

Bewertung: Das Feld steht noch, zumindest weitgehend. Wenn der BekennerInnenbrief echt ist, war das wohl eher ein Versuch der Feldbefreiung mit eher Null-Wirkung.

Feld BASF-Kartoffeln Gatersleben

  • Liegt auf dem eingezäunten IPK-Gelände (wo auch das InnoPlanta-Forum stattfinden soll)
  • Überwachung durch gleiche Kamera-/Wärmebildausstattung wie 2008 bei Genweizenfeld plus Wachperson
  • Klar erkennbar 100% zerstört (alle Kartoffeln gleichmäßig braun), mit Teleobjektiv gefilmt
  • an IPK-Pforte wurde dem Kamerateam trotzdem gesagt, dass das Feld bestens wachse und unbeschädigt sei.

Bewertung: Das Ding ist tot. Die Aussage am Eingang zeigt, das das Verschweigen die Strategie ist.

InnoPlanta-Forum 2012: Es rückt näher …

Ort und Termin: Dienstag, 4. September, 10-17 Uhr – und NICHT in Üplingen, sondern in Gatersleben!!! Da, wo die größte Genbank liegt, wo seit Jahren Gentechnik-Firmen rumpfuschen, die ersten Bioparks vor über 10 Jahren entstanden – dorthin kehrt die Gemeinde der Seilschaften zurück. Das Programm ist erbärmlich: Die peinlichsten Figuren stellen selbst die überwiegenden ReferentInnen, diskutieren weitgehend mit sich selbst. Einen besonderen Schwerpunkt hat das Ganze nicht.
Guckt es Euch selbst an …
Wir rufen jetzt dazu auf, Busse, Fahrgemeinschaften und mehr klarzumachen. Gatersleben hat den Vorteil, auch per Zug gut erreichbar zu sein. Wir wollen den Gentechnik-Seilschaften deutlich zeigen: Wir wollen Euch nicht (mehr)! Aktionsideen dazu:
- Große „rote Karten“ basteln und entgegenhalten (möglichst alle)
- Straßenmusik, -theater, Transparente …
Wir werden Versammlungen an allen Zufahrtsstraßen anmelden (von Nord nach Süd entlang der Straße „Schwabeplan“.

Die Gendreck-Schau in Üplingen hat aufgegeben

Kein Schaugarten mit gentechnisch verbesserten Pflanzen in Üplingen in diesem Jahr
Der … Schaugarten mit gentechnisch veränderten Pflanzen in Üplingen, Sachsen-Anhalt, wird in diesem Jahr nicht öffnen. Grund dafür sind die restriktiven kriminellen Rahmenbedingungen und politische Feldzerstörungen in Deutschland.“

(In der ursprünglichen Mitteilung auf http://schaugarten-ueplingen.de hieß es irrtümlich: „Grund dafür sind die restriktiven politischen Rahmenbedingungen und kriminelle Feldzerstörungen in Deutschland“; wir haben diese offensichtliche Wörterverwechslung in kollegialer Nächstenliebe ausgebessert.)
Also fragt die besorgte Zeitgenossin nachdenklich: Was sind die wirklichen Gründe (mehr…)

Aus und vorbei: AgroBioTechnikum und Schaugarten Üplingen bleiben 2012 dicht

Die Überraschung des Frühjahrs: Beide Versuchsballungen, betrieben von den mafiosen Seilschaften der Kerstin-Schmidt-Firmen und Umfeld, werden 2012 ohne Felder bleiben. AgroBioTechnikum in Sagerheide und BioTechFarm/Schaugarten in Üplingen sind vorerst tot. Mehr hier …