Archiv für Juni 2013

Prozess gegen Franziska eingestellt

Fast vier Jahre nach einer Protestaktion gegen Gentechnik ging am Dienstag, 25. Juni das Amtsgericht Tiergarten ein langwieriger Prozess zuende. Einer Gentechnikgegnerin war vorgeworfen worden, sich widerrechtlich auf dem Gelände des Julius-Kühn-Instituts (JKI) in Berlin Dahlem aufgehalten zu haben. Im Rahmen von Aktionstagen im Sommer 2009 war vor dem Institut gegen dessen Rolle bei der Genehmigung von Gentechnik-Freisetzungen protestiert worden. Das Verfahren wurde am Dienstag gegen Auflage eingestellt. (mehr…)

25.06.: Prozess gegen Gengegnerin beginnt fast vier Jahren nach Aktion erneut

Gentechnik erscheint derzeit vielen als unvermeidliche Realität. Die Fütterung von Nutztieren mit südamerikanischem Soja ist seit Jahren gängige Praxis und löst kaum noch Empörung aus. Die „Nulltoleranz“ gilt zunehmend als unrealistisch und nicht praktizierbar. In Mexiko, dem Ursprungsland des Mais, hat Monanto beantragt dort 11 Mio. Hektar Genmais anbauen zu dürfen. In Bezug auf die Südlichen Staaten Afrikas ist ein neues Abkommen geplant, das den Menschen dort ihr Recht auf eigenes Saatgut nehmen würde. In Deutschland hat das BMBF ein neues Förderprogramm namens IPAS Innovative Pflanzenzüchtung im Anbausystem (IPAS, siehe www.ptj.de/ipas) eingerichtet, das unter anderem die Gentechnikindustrie fördert.

Dennoch gibt es Erfolge: 2013 ist in ganz Deutschland offiziell (ob es inoffiziellen Anbau gibt, kann schließlich keine_R wissen) keine einziges Feld mit gentechnisch veränderten Organismen geplant. Sicher auch ein Erfolg vielfältigster Aktionen von Gentechnikgegner_Innen in den Jahren zuvor.

Demo am Forschungsministerium

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