Archiv für November 2011

Veranstaltungstour durch Bayern

29.11 bis 9.12. durch Bayern: Vortragstour mit der Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“

Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. (mehr…)

Kirchen-Obere pro Gentechnik? Evang. Zeitung bietet Gentechnik-Lobbyist eine einseitige Plattform

Reinhard Szibor habe ich in den letzten Monaten immer mal wieder erwähnt. Er ist ja InnoPlanta-Preisträger dieses Jahres und hat mit unglaublich widerlichen Texten, z.B. dem gerade modernen Vergleich vom Dritten Reich oder gar dem Holocaust mit Gentechnikkritik, um sich geschlagen. Die sind auf www.biotech-seilschaften.de.vu auch in etlichen Auszügen dokumentiert (dort auf der Seite zu Lobbyverbänden unter dem Punkt zum InnoPlanta-Forum). (mehr…)

Interview mit FeldbefreierInnen

Der Gen-ethische Informationsdienst hat ein Interview mit FeldbefreierInnen veröffentlicht (anonym natürlich), die offenbar an den wirkungsvollen Attacken auf das AgroBioTechnikum und die BioTechFarm beteiligt waren. Absolut lesenswert: GID Nr. 208 vom Oktober 2011 auf S. 50 – 53 – und im Internet.

Prozess gegen Franziska verschoben

Am 29.11 wollte das Amtsgericht Tiergarten Berlin einen Prozess gegen Franziska wegen Hausfriedensbruch neu beginnen. Dafür hätte sie aufwendig von Frankfurt nach Berlin „verschubt“ werden müssen. Nun wurde der Termin abgesagt und für Februar neu angesetzt. Ob es die Protestfaxe, die Protestpostkarten, die Nachfragen von Journalist_innen oder der Verlegungsantrag von Franziska waren, der das Gericht bewogen haben, den Termin auf den 2. 2. 2012 zu verlegen, können wir nicht sagen. Indessen danken wir allen, die sich für Franziska eingesetzt haben.