Gentechnikprozess gegen Franziska

Die in Frankfurt inhaftierte Anti-Atom-Aktivistin Franziska soll ab der zweiten Novemberwoche nach Berlin verlegt werden. Anlass ist ein Prozess wegen einer Aktion gegen Gentechnik.
Termine sind 29.November, 8.Dezember, 13.Dezember, 15.Dezember, und 22.Dezember am Amtsgericht Berlin Tiergarten. Diese „Verschubung“ nach Berlin kann mehrere Wochen dauern und in dieser Zeit könnte sie weder Besuch noch Briefe bekommen. Außerdem wird sie in Berlin deutlich härteren Haftbedingungen ausgesetzt sein. Angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Prozess wegen einer absoluten Kleinigkeit handelt haben wir beschlossen, die Richterin am Berliner Amtsgericht aufzufordern, den Prozess einzustellen oder mindestens auf Januar zu verschieben, wenn Franziska wieder draußen ist. Wer es deutlicher formulieren will, kann das gerne tun.

Postkartenvorlagen für Protestpostkarten findet ihr auf knast.blogsport.de
Hier nochmal die Postkarte als einzelne Vorlage: Seite 1, Seite 2

Richterin Greiff
Amtsgericht Berlin
Turmstrasse 9
10559 Berlin

Hier ist die Vorlage für das Protestfax, ebenfalls an Richterin Greiff, Faxnummer des Amtsgerichts Berlin Tiergarten ist 030/ 9014-2010

Faxen könnt ihr hier

Wer den Text abwandeln will findet hier als Vorlage den Text der Protestpostkarte an Richterin Greiff:

Hallo gen Berlin, Ich habe erfahren, dass Sie Ende November einen
Prozess gegen eine Gentechnikgegnerin verhandeln wollen. Allein dies ist
angesichts der vorgeworfenen Tat (Vermeintliche Beteiligung am Versuch
ein Protest-Transparent aufzuhängen) schon mehr als fragwürdig. Momentan
sitzt die Aktivistin allerdings wegen einer Anti-Atom-Aktion eine
Haftstrafe in Frankfurt ab und müsste zu dem Prozess nach Berlin
aufwändig verschubt werden, dürfte nur einen Bruchteil ihrer Sachen
mitnehmen und würde möglicherweise mehrere Wochen lang ohne die
Möglichkeit Post oder Besuch zu bekommen leben. Angesichts der
Möglichkeit, diesen Prozess entweder einzustellen oder mindestens auf
den Januar (also nach Ende der Haft in Frankfurt) zu verschieben halte
ich die von Ihnen verursachte Behandlung von Franziska für grob
unverhältnismäßig und willkürlich und möchte hiermit aufs Schärfste
dagegen protestieren.

Knäste zu Baulücken!