Im September haben wir dazu aufgerufen, an das Berliner Gericht zu faxen, um deutlich zu machen, dass das Verfahren gegen Franziska nie hätte eröffnet werden dürfen und nun endlich eingestellt gehört. Da das Gericht neue Verhandlungstermine gegen Franziska für Februar und März festgesetzt hat, haben wir die Faxvorlage nun überarbeitet und bitten euch erneut deutlich zu machen, dass die willkürliche Kriminalisierung einer simplen Protestaktion nicht hinnehmbar ist.
Diese neue Vorlage ist hier zu finden: Vorlage herunterladen
Alternativ können natürlich auch selbst verfasste Faxe verschickt werden.
Außerdem gibt es einen Flyer mit dem Fax als Rückseite zum Verteilen an
weitere Personen: Flyer herunterladen
Die Faxnummer des Gerichts lautet: 030 / 9014 – 3048
Sie findet sich außerdem auch im Briefkopf.
Wer kein klassisches Faxgerät zur Verfügung hat oder die Nutzung eines solchen zu teuer findet, der/dem seien folgende kostenlosen Online-Faxtools empfohlen:
Freepopfax (funktioniert recht zügig, aber dicker Werberahmen drumrum)
Fax-Manager (funktioniert mit Verzögerung von ca. 30 Minuten)
- 21.1.: Demonstration „Wir haben es satt“
- 21. und 23.1.: Vorträge zu Gentechnikseilschaften und Protestformen
- 2.2.: Strafprozess gegen Kritikerin verfilzter Behörden
Am 20. Januar startet die Grüne Woche in Berlin. Damit steht das umkämpfte Thema Landwirtschaft auf der Tagesordnung. Verschiedene Gruppen und Initiativen treten gegen an die von Konzernen, staatlichen Stellen und Förderprogrammen forcierte Zerschlagung bäuerlicher Landwirtschaft, die dem Aufbau agroindustrieller Strukturen dient.
Mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen wollen unabhängige AktivistInnen nicht nur für eine selbstbestimmte Landwirtschaft in einer herrschaftsfreien Welt eintreten, sondern auch für mehr Entschlossenheit im Protest werben: „Wir mögen eine bunte Vielfalt an Protestform – aber um riesige Kapitalinteressen zu besiegen, braucht es mehr als Appelle an die Mächtigen“, formuliert Hanna Poddig ihren Aufruf. (mehr…)
Am Donnerstag, den 02.02.2012 geht es weiter mit dem Prozess gegen Franziska, der die Teilnahme an einer Aktion gegen eine Gentechnikbehörde vorgeworfen wird. Die Verhandlung findet um 09:00 Uhr im Amtsgericht Tiergarten (Turmstr. 91, Saal 862) in Berlin statt.
Weitere Termine in gleicher Sache und im selben Saal gibt es am 16. Februar um 12 Uhr, 01. März um 09:00 Uhr und am 15. März um 12:00 Uhr. (mehr…)
29.11 bis 9.12. durch Bayern: Vortragstour mit der Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“
Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. (mehr…)
Reinhard Szibor habe ich in den letzten Monaten immer mal wieder erwähnt. Er ist ja InnoPlanta-Preisträger dieses Jahres und hat mit unglaublich widerlichen Texten, z.B. dem gerade modernen Vergleich vom Dritten Reich oder gar dem Holocaust mit Gentechnikkritik, um sich geschlagen. Die sind auf www.biotech-seilschaften.de.vu auch in etlichen Auszügen dokumentiert (dort auf der Seite zu Lobbyverbänden unter dem Punkt zum InnoPlanta-Forum). (mehr…)
Der Gen-ethische Informationsdienst hat ein Interview mit FeldbefreierInnen veröffentlicht (anonym natürlich), die offenbar an den wirkungsvollen Attacken auf das AgroBioTechnikum und die BioTechFarm beteiligt waren. Absolut lesenswert: GID Nr. 208 vom Oktober 2011 auf S. 50 – 53 – und im Internet.
Am 29.11 wollte das Amtsgericht Tiergarten Berlin einen Prozess gegen Franziska wegen Hausfriedensbruch neu beginnen. Dafür hätte sie aufwendig von Frankfurt nach Berlin „verschubt“ werden müssen. Nun wurde der Termin abgesagt und für Februar neu angesetzt. Ob es die Protestfaxe, die Protestpostkarten, die Nachfragen von Journalist_innen oder der Verlegungsantrag von Franziska waren, der das Gericht bewogen haben, den Termin auf den 2. 2. 2012 zu verlegen, können wir nicht sagen. Indessen danken wir allen, die sich für Franziska eingesetzt haben.
Hier die Prozesstermine von Franziska in Berlin:
29.11.2011 11.00 Uhr: Wilsnacker Straße 4, Raum D 107
8.12.2011 9.00 Uhr: Turmstraße 91, Raum 862
13.12.2011 12.00 Uhr: Wilsnacker Straße 4, Raum D 107
15.12.2011 14.00 Uhr: Turmstraße 91, Raum 862
22.12.2011 9.00 Uhr: Turmstraße 91, Raum 862
(Verschoben auf Februar 2012, siehe
http://gentechfilz.blogsport.de/2011/11/01/prozess-gegen-franziska-verschoben )

Die in Frankfurt inhaftierte Anti-Atom-Aktivistin Franziska soll ab der zweiten Novemberwoche nach Berlin verlegt werden. Anlass ist ein Prozess wegen einer Aktion gegen Gentechnik.
Termine sind 29.November, 8.Dezember, 13.Dezember, 15.Dezember, und 22.Dezember am Amtsgericht Berlin Tiergarten. Diese „Verschubung“ nach Berlin kann mehrere Wochen dauern und in dieser Zeit könnte sie weder Besuch noch Briefe bekommen. Außerdem wird sie in Berlin deutlich härteren Haftbedingungen ausgesetzt sein. Angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Prozess wegen einer absoluten Kleinigkeit handelt haben wir beschlossen, die Richterin am Berliner Amtsgericht aufzufordern, den Prozess einzustellen oder mindestens auf Januar zu verschieben, wenn Franziska wieder draußen ist. Wer es deutlicher formulieren will, kann das gerne tun.
(mehr…)
Der Gentechnikprozess gegen Franziska am 20.10 fällt aus, weil das Gericht noch Akten hinzuziehen will. Ausserdem fände eine Verschubung im Regelfall eine Woche vor dem Prozess statt und da saß Franziska noch nicht in der JVA, die zum Haftantritt auch noch nicht vom bevorstehenden Prozess informiert war und sich dementsprechend nicht darum kümmern konnte.
Die Richterin hat nun neue Termine für den Gentechnikprozess anberaumt. Die Termine in Berlin werden Ende November beginnen, es ist also für Mitte November mit der Verschubung nach Berlin zu rechnen.
Weitere Infos über den Gentechnikprozesse gegen Franziska findet ihr hier und über ihre Haft hier